Mit drei Jahren stand ich das erste Mal auf den Skis. Von diesem Moment an wollte ich Skirennfahrer werden. Ich absolvierte die sechs Jahre Primarschule und zwei Jahre Sekundarschule in Flüelen. Schon zu dieser Zeit drehte sich mein Leben hauptsächlich ums Skifahren und die Schule ging manchmal fast ein bisschen vergessen. Früh wechselte ich vom Skiclub Flüelen zum Skiclub Edelweiss Bürglen, weil ich in Bürglen noch bessere Betreuung und Förderung vorfand und vorallem gab es da Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Jungs. Zu dieser Zeit war ich vorallem an JO-Rennen und auch den legendären OVO Grand Prix-Rennen unterwegs, mit unterschiedlichem Erfolg.
Mit zwölf Jahren konnte ich mich für den Urner Skiverband,
mein erstes Kader, qualifizieren. Zwei Jahre später wurde ich in
den Zentralschweizer Skiverband aufgenommen. Das Skifahren nahm immer
mehr Zeit in Anspruch und meine Lehrer konnten nicht verstehen, dass ich
so viel Zeit lieber in den Sport investierte, als in die Schule. Es ergab
sich dann die Lösung mit der Sportmittelschule in Engelberg. Meine
Eltern waren ebenfalls begeistert von der Idee mit der Sportschule und
unterstützetn mich bei meinem Entscheid in allen Belangen. In Engelberg
absolvierte ich das dritte Jahr Sekundarschule und fing eine drei jährige
Hotelhandelsschule an. Die Sportschule entpuppte sich für mich als
grossartige Sache. Am Morgen Schule und am Nachmittag Training. Vorallem
war man mit gleichgesinnten zusammen und konnte einander motivieren und
anspornen. Auch in der Schule klappte es wieder besser und ich konnte
meine Leistungen verbessern.
Mit 17 Jahren konnte ich in die Junioren Nationalmannschaft auf-steigen
und war vorallem an Fis-Rennen in der Schweiz, Frankreich und Oesterreich
unterwegs. Zwei Jahre später schaffte ich den Sprung in das B-Kader
der Schweizer Skinationalmannschaft. Letztes Jahr durfte ich erstmals
im Europacup mitfahren. Ich musste Lehrgeld bezahlen konnte aber auch
einige schöne Erfolge feiern. Ich konnte ich mich zweimal unter den
besten 15 klassieren und weitere zweimal war ich in den Top 30.